Homo sperans, Friedensschlüsse


 
 
 
"De Klerk und Mandela 1994, Var.2", Acryl auf Papier, 70 x 100 cm, 2006
 
 
 
 
"Gorbatschow und Reagan, 1987, INF-Vertrag", Acryl auf Nessel, 70 x 100 cm, 2006
 
 
 
 
„Cyrankiewicz und Brandt, Warschauer Vertrag, 1970, Var.2“, Acryl auf Papier, 70 x 100 cm, 2006
 
 

 
"Präsidentin der VR China und Präsidentin der Rep. China, Friedensvertrag 2010",
Acryl auf Nessel, 70 x 100 cm, 2008
 
 
 
 
"Präsidentin der USA und Präsidentin des Iran, Friedensvertrag 2009, Vers. 3",
Acryl auf Nessel, 70 x 100 cm, 2008
 
 
 
 
"Präsidentin von Pakistan und Präsidentin von Indien, Friedensvertrag 2009",
Acryl auf Nessel, 70 x 100 cm, 2008
 
  

 
"Führerin des Nationalkongress Darfur und Präsidentin des Sudan, Regierungsabkommen 2010 ",
Acryl auf Nessel, 70 x 100 cm, 2008
 
 
 

 
"Führer der neuen Taliban, Präsidentin von Afghanistan und Präs. der USA, Friedensvertrag 2010",
Acryl auf Nessel, 70 x 100 cm, 2008
 
 
  Weitere Friendenschlüsse betreffen u.a. Russland, Ruanda, Kongo, Kroatien, Bosnien, bisher 20 Arbeiten. Eine Besucherin einer meiner Ausstellungen sagte einmal: "Warum stellt man in der Kunst immer nur das Schreckliche dar, nie die guten und hoffnungsvollen Dinge?" Soll man das? Ist das nicht Kitsch? Kitsch und Utopien liegen scheinbar wie Violett und Rot im Farbkreis unmittelbar nebeneinander, sind aber die beiden entgegengesetzten Enden einer Skala. Kitsch spiegelt eine heile Welt vor und stützt damit das bestehende System, Utopien aber wollen weiterführen, und dazu werden sie auch benötigt.
Zwei z.T. sehr willkürlich ausgewählte Personen schreiben einige Worte auf ein Papier und geben sich die Hand, daran knüpfen sich die Hoffnungen von Millionen Menschen: Im Grunde ist dies ein archaischer Vorgang, immer, immer wieder seit Menschengedenken. Die Ornamente stehen für diese hoffenden Menschen.
In den Ornamenten der Volkskunst ordnete der Mensch seine Welt im täglichen Leben. So sehr die Großereignisse der Friedensschlüsse in die Weltöffentlichkeit gelangen, so wenig erfährt man über dieses tägliche Leben der betroffenen Menschen. Deshalb können die hier verwendeten Ornamente auch nicht den Anspruch auf Originalität und Authentizität erheben, sondern nur meine Sicht wiedergeben.

English short version:
In a former exhibition concerning violence and war and our reception of it a female visitor asked me, why artists always show the terrible and bad things in the world and never the good ones. So I decided to show politicians in the moment of signing a peace contract or shaking hands, as a hope for the future. These politicians are sometimes very arbitrary representators of their people and the whole process has some very archaic aspect: two (mostly) men doing a little gesture and bringing hope for millions of people. This hope is represented by the folk art motives I use in my pictures. It is easy to find information about politicians in the world. But as it is difficult or rather impossible to find authentic folk art designs on pictures in books or in the web I can only show my imperfect idea of these motives.



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